Diel
zarte goldgelbe Farbe;
erinnert im Duft an Aprikose und Pfirsich, ein Hauch von Feuerstein und Quitte;
elegante Fruchtfülle, feinwürzige Noten, vermittelt viel Druck am Gaumen,
generöser Nachhall.
Mit einer Rebflaeche von mehr als fuenf Hektar Rebflaeche ist das Weingut der bei weitem groesste Besitzer in dieser prachtvollen Dorsheimer Steillage. Im 17. Jahrhundert soll dort nach Gold gegraben worden sein.
Der aus der Permzeit stammende, felsige Urgesteinsboden ist von einer duennen Lehmschicht bedeckt, die eine Vielzahl von Kieselsteinen enthält.
Das Gestein ist letztlich auch die Ursache fuer die Art der Nase: immer rauchig, sehr würzig.
Ein Hauch von Feuerstein und ein saftiger Koerper zaehlen ebenso zu den typischen Eigenschaften des Goldlochs wie der sehr elegante Nachhall.
Der Wein offenbart eine feine Gelbfruchtigkeit, Duft nach Zitrusfrüchten, Aprikosen und Kräutern
Das Goldloch zaehlt zu den herausragenden Weinbergen der Naheregion und wurde im Rahmen einer offiziellen preussischen Grundsteuerkartierung bereits im Jahr 1901 in die hoechste Kategorie eingestuft. In Analogie zu einem Grand Cru klassifiziert der VDP Nahe das Goldloch als „Große Lage“. Die Bezeichnung VDP.Großes Gewächs steht für den trockenen Spitzenwein aus einer Großen Lage.
Falstaff: 93 Punkte - "Riecht nach Pfeffer und Pulverdampf, ein Hauch von Überreifefrucht, aber vor allem aufs Mineralische fokussiert. Am Gaumen großzügig, seidig und weit gestaffelt, nahtlos integrierte (aber nicht zu weiche) Säure, nuanciert und taktil-mineralisch im Abklang"
Gambero Rosso, Vini d'Italia: tre bicchieri
James Suckling: 91 Punkte
"Reichhaltige und komplexe Nase von gegrillten Kraeutern, Oliven, Brombeeren, Cassis und geraeuchertem Fleisch. Etwas Orangenschalen und Schokolade. Vollmundig mit kaubaren Tanninen und einem dichten, herzhaften und geschmackvollen Gaumen."
Ein Jahrhundertwein: präzise, kraftvoll, mineralisch, enorm nachhaltig
Robert Parker: 94/100
James Suckling: 91 Punkte
"Aromen von Feigen, gegrillten Pflaumen und Leder. Vollmundig mit festen Tanninen. Am Gaumen pikant mit gebackenen schwarzen Fruechten und Backgewuerzen. Erdige Kraeuter, Kaffee."
Luca Maroni: 93 Punkte
extraktreicher und dennoch feiner Ortswein
2018 ist ein geniales Pittermännchen mit purer Mineralität glänzelnd
Suckling 96 Punkte - Chinese and mirabelle plums, bright persimmon, earl grey tea and mandarins are all bright and gay here. Structured and dense with lots of phenolics and a mouth-filling texture, but the acidity is always there in the background, caressing and piercing through the fresh stone fruit. Drink now or hold.
Stephan Reinhardt in der Welt am Sonntag: „In Sachen Riesling war das Schlossgut schon immer eine sichere Bank, und zwar in allen Bereichen: trocken fruchtig wie edelsüß. Daran hat sich nichts geändert. Ob ich hier aber schon mal ein derart vielschichtiges „Großes Gewächs“ wie den 2017er Riesling Burgberg „GG“ verkostet habe, wage ich zu bezweifeln.”
Falstaff: 94 Punkte - "Sehr komplex im Duft: Waldhonig, Karamell, Orangenblüte, schieferwürzige Noten. Im Mund sehr extraktreich, aber fein und geschmeidig in Szene gesetzt, die Säure ist integriert, die recht trockene Abstimmung unterstützt den Fokus auf Extrakt und Mineralität."
Diesen Artikel haben wir am 22.08.2021 in unseren Katalog aufgenommen.